Fährten
Vaeroy
Sakari und Finn1

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Aktualisiert am 10.09.2018

Burg Hohen Neuffen
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Information zum Fährten

Voraussetzungen:


Der Fährtenhund sollte u. a. eine für die Riechleistung optimale Nasenform haben, eine hohe bis mittlere Reizschwelle besitzen, regelmäßig trainiert werden, weil die Riechleistung in erster Linie vom Trainingsumfang und von der Trainingsqualität abhängt.
Das Riechorgan des Hundes setzt sich zusammen aus der Nase und den Nasennebenhöhlen, den Riechnerven, die die Signale an das Riechhirn weiterleiten. Die Riechfläche umfasst mehr als 50 % des Naseninneren. Das Riechhirn umfasst 1/8 des Hundehirns. Die Riechfähigkeit ist so stark ausgeprägt, dass der Hund z.B. Buttersäure (Schweiß) etwa eine Million mal besser riecht als der Mensch. Das individuelle Riechvermögen des Hundes hängt jedoch von der Körpergröße, der Nasenform, der Nasenauskleidung und dem Pigmentreichtum im Bereich der Riechnerven ab. z.B. haben kleinere Hunde weniger Riechzellen als große (Dackel ca. 125 Millionen - Deutscher Schäferhund ca. 220 Millionen).

Amira

Aufbaumöglichkeiten:

1. Meuteverhalten

Fährtenaufbau mittels der bekannten Führersuche. Den größten Nachteil liefert uns diese Methode, indem sich der Hund gerne ein relativ freien Stöbern im raschem Galopp angewöhnt und dann später oft mühsam auf die Leine und das ruhige Suchen umgewöhnt werden muß. Diese Art der Aufbauarbeit wird bei Flächensuchhunden bevorzugt, sie ist aber als Aufbau für eine später korrekte Sucharbeit nach der Bodenverletzung an der 10m-Leine nicht zu empfehlen.

2. Beuteverhalten

Dabei wird der angebundene oder gehaltene Hund mit einem Beuteobjekt gereizt, bis er in Stimmung ist zuzufassen und zu schütteln. Dann tritt der Hundebesitzer mit dem Beutestück in der einen Abgang und eine kurze gerade Fährte, an dessen Ende er das Beutestück (Ball o.ä.) ablegt. Dann geht er schnell auf seinen eigenen Fußstapfen zum Hund zurück, bindet ihn los und setzt ihn beim Abgang an. Indem er zur Beute strebt, wird er immer dann gelobt, wenn er dazu seine Nase benutzt. Als Belohnung erfolgt Triebzielerfüllung und Lob beim Beutestück. Nicht jeder Hund verfügt aber über genügend Beutetrieb, sodaß sich beim Vorbereiten viele Fehler einschleichen können; außerdem neigt der Hund bei diesem Aufbau zu überaus raschem Stöbern und will schnell zum Endziel kommen.

3. Jagd- und Nahrungsverhalten

Dieses ist die erfolgversprechendste und natürlichste Art den Hund zum genauen und sicheren Fährten zu bringen. Es ist für den Beutegreifer Wolf/Hund die natürlichste Art, für sein Futter besondere Leistungen zu vollbringen. Es ist allerdings auch darauf zu achten, dass der auszubildende Hund nicht überfüttert ist und ein entsprechendes Appetenzverhalten hat.
Zu bevorzugen wäre die Methode c. mit etwas b. (d.h. Futter auf der Fährte und auch am Ende in einer verschlossenen Box; aber auch ein Spielzeug zur Box, damit anschließend gespielt werden kann.

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Arten von Suchhunden


Wie verfolgt der Hund eine Spur?

Aufgrund der Suchart können wir die einer Geruchsspur folgenden Hunde allgemein in drei Gruppen unterteilen
 

1. Die Hochwindsucher

Sie suchen nach der Geruchsquelle und folgen der „Luftfährte“ mit erhobenem Kopf (hohe Nase)

2. Die Spürhunde

Diese Hunde richten sich primär nach den Hautduftstoffen eines Lebewesens, die entlang der Spur auf oder bis etwa 60 cm über dem Boden liegen (halbhohe Nase).

3. Die Fährtenhunde

Diese Hunde orientieren sich vorwiegend anhand der Bodenverletzungen, z.B. durch Fußabdrücke und folgen mit tief gesenktem Kopf dem jeweiligen Eigengeruch der Fährte (tiefe Nase). Das Verfolgen einer Menschenfährte auf das Hörzeichen (Hz) „Such“ muß der Hund erst durch Ausbildung lernen, indem dieses „künstliche“ Geruchsbild für ihn zur Signalwirkung gemacht wird.

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